Auf dieser Seite werden Tipps und Techniken zum schneller Lesen vorgestellt. Ob es jetzt Speed Reading, Visual Reading, Photo Reading oder sonstwie heißt, letztendlich sind die Techniken, Übungen und Methoden sehr vergleichbar.
In der Schule haben wir es so gelernt, aber uns später wieder abtrainiert - wir wollten wie „die Großen“ lesen. Dabei war es von Anfang an keine schlechte Idee, das Lesen mit dem Finger.1)
Eine Übung verdeutlicht den Vorteil: Versuche einmal mit den Augen einen perfekten Kreis in die Luft zu schauen. Wenn du darauf achtest wirst du feststellen, dass das nicht möglich ist - das Auge beschreitet einen zackigen, ungleichmäßigen Weg kreuz und quer durch das Blickfeld. (Glaubst du nicht? Probiere die Übung mit einem Partner). Probiere jetzt die gleiche Übung, aber zeichne gleichzeitig mit dem Finger oder einem Stift einen Kreis in die Luft - kein Problem, das Auge kann dem Finger problemlos folgen, ganz ohne Sprünge oder Zickzack. Warum ist das so? Weil unser Auge darauf trainiert ist, Objekten in Bewegung zu folgen und sich auf das, was wir ansehen, fest zu fixieren.
Wenn wir Texte lesen bewegen sich diese (normalerweise) nicht. Das Auge springt dann so wie in der Übung ohne Halt umher, man muss sich regelrecht zwingen in der statischen Zeile zu bleiben. Nimmt man nun den Finger als Hilfsmittel dazu, kommt wortwörtlich Bewegung ins Spiel. Das Auge kann nun problemlos und entspannt in der zu lesenden Zeile bleiben und fließt dynamisch mit dem Finger über das Papier. Probiere es einmal aus. Wenn du es kindisch findest hast du recht, wer weiß wo uns Kinder noch um Meilen voraus sind.